Datacolor Spyder https://www.datacolor.com/spyder/de/ Spyder Calibration Devices Mon, 08 Dec 2025 12:37:57 +0000 de hourly 1 LightColor Meter – Farbtemperatur und Belichtung neu gedacht – Ein Fall aus der Praxis https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/lightcolor-meter-farbtemperatur-und-belichtung-neu-gedacht-ein-fall-aus-der-praxis/ Mon, 08 Dec 2025 12:37:53 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/lightcolor-meter-farbtemperatur-und-belichtung-neu-gedacht-ein-fall-aus-der-praxis/ Unser „Friend with Vision“ Martin Koswig war kürzlich für einen Kundenauftrag in der Karibik unterwegs. Seine Aufgabe: einen Incentive-Trip fotografisch begleiten und die schönsten Erinnerungen für alle Teilnehmer festhalten. Damit die Bilder später nicht nur Szenen zeigen, sondern echte Emotionen wecken, müssen sie die Atmosphäre vor Ort einfangen – das Licht der karibischen Sonne, die …

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Unser „Friend with Vision“ Martin Koswig war kürzlich für einen Kundenauftrag in der Karibik unterwegs. Seine Aufgabe: einen Incentive-Trip fotografisch begleiten und die schönsten Erinnerungen für alle Teilnehmer festhalten. Damit die Bilder später nicht nur Szenen zeigen, sondern echte Emotionen wecken, müssen sie die Atmosphäre vor Ort einfangen – das Licht der karibischen Sonne, die Wärme des Sandes unter den Füßen, das Salz auf der Haut.

Genau diese Stimmung darf bei der Bildbearbeitung nicht verloren gehen. Fotos, die auf ein neutrales Grau getrimmt sind, wirken schnell steril und lassen die Emotionen verblassen. Doch wie schafft man es, die lebendige Farbigkeit und das Gefühl der Karibik zu bewahren, wenn man zurück im oft grauen Deutschland am Schreibtisch sitzt?

Lichtstimmungen sind entscheidend für die Atmosphäre eines Fotos. Ein zentraler Faktor dabei ist die Farbtemperatur, denn sie beeinflusst die Farbgebung und damit die emotionale Wirkung des Bildes. Warme Farbtemperaturen – wie das sanfte Morgenlicht – erzeugen eine gemütliche, ruhige oder romantische Stimmung. Kühles Licht hingegen vermittelt eher eine sachliche, distanzierte oder frische Atmosphäre. Die richtige Farbtemperatur ist also kein Detail, sondern ein wesentliches Gestaltungselement, um das gewünschte Gefühl im Foto zu verstärken.

Technische Vorgehensweise
Martin beginnt seine Arbeit bewusst neutral: Er fotografiert zunächst mit einer Graukarte, um sicherzustellen, dass alle Bilder eine absolut neutrale Ausgangsbasis haben. So kann er in der Nachbearbeitung bei „Null“ starten und die gewünschte Stimmung gezielt aufbauen. Während des Shootings verzichtet er bewusst auf den automatischen Weißabgleich der Kamera – das gibt ihm maximale Flexibilität für die spätere Farbgestaltung.

Hier kommt das neue LightColor Meter ins Spiel. Mit diesem Tool behält Martin die Farbtemperatur während des gesamten Shootings im Blick. So weiß er jederzeit, wie das Licht vor Ort tatsächlich wirkt, und kann diese Information später nutzen, um die Stimmung authentisch nachzubilden.

Zur Kontrolle insbesondere der Farbtemperatur perfekt geeignet
Martins Erfahrung zeigt: Zwischen den Farbtemperaturwerten der Kamera und den Messungen des LightColor Meters besteht fast immer eine Differenz. Das LightColor Meter überträgt seine Ergebnisse in Echtzeit an die zugehörige Smartphone-App, sodass Martin die Kelvin-Werte bequem per Screenshot dokumentieren kann. Auf diese Weise lässt sich der Verlauf der Farbtemperatur während des gesamten Shootings nachvollziehen.

Die Abweichungen sind nicht überraschend: Kameras messen Farbtemperatur nur indirekt über den Bildsensor, während das LightColor Meter speziell für die präzise Erfassung von Farbtemperatur und Belichtung entwickelt wurde. Da es direktes Licht statt reflektiertes Licht misst, ist es im Vergleich zur kameraintegrierten Lichtmessung weniger fehleranfällig – eine wichtige Grundlage für eine genaue Nachbearbeitung.

Nachbearbeitung mit Hilfe der Screenshots vom LightColor Meter
Zurück in Deutschland sitzt Martin am Rechner und beginnt mit der Nachbearbeitung der Karibik-Bilder. Neben ihm liegen die Screenshots aus der LightColor-Meter-App – seine Referenz für die tatsächlichen Lichtverhältnisse vor Ort. Diese Werte helfen ihm einzuschätzen, wie weit er sich bei der Bearbeitung von der ursprünglichen Farbtemperatur entfernen darf, ohne die Authentizität zu verlieren.

Zur besseren Illustrierung hat uns Martin noch einmal die Szene zu Hause in seinem Studio nachgestellt, zwar mit einem Bild aus einem anderen Projekt, doch die Vorgehensweise ist die gleiche. Kein Schätzen mehr der Farbtemperatur am Rechner, sondern einfaches Übertragen der Messwerte vom LightColor Meter in Lightroom.

Das LightColor Meter liefert präzise Informationen: Wie hell war es? Welche Farbtemperatur herrschte? Welche Lichtstimmung prägte die Szene? Martin gleicht diese Daten mit seiner eigenen Erinnerung ab. Wenn das Bild am Monitor mit dem Gefühl vor Ort übereinstimmt, weiß er, dass er auf dem richtigen Weg ist. Die gemessenen Werte holen die Bearbeitung „auf den Boden der Tatsachen“ zurück und bremsen ihn, sobald die Abweichung zu groß wird.

Denn am Ende geht es um Emotionen: Wir alle nehmen eine Beach Bar auf eine bestimmte Art wahr – die Farbtemperatur, der Sand, die Wasserfarbe. Und wie sich immer wieder zeigt, empfinden alle Beteiligten die Stimmung erstaunlich ähnlich. Genau diese Übereinstimmung macht die präzise Arbeit mit Licht und Farbe so wertvoll.

Bleibt man bei einer neutralgrauen Ausgangsbasis, spiegeln die Kameraaufnahmen nicht die tatsächliche Wahrnehmung wider. Neutralgrau fängt die Stimmung nicht ein – weder den warmen Glanz des Sonnenuntergangs noch die intensive Wärme oder das atemberaubende Blau des Wassers. Genau hier beginnt Martins eigentliche Aufgabe: Er muss die Bilder so bearbeiten, dass sie die Atmosphäre und Emotionen vor Ort authentisch wiedergeben.

Das LightColor Meter – die digitale Graukarte für die Nachbearbeitung
Martin strebt perfekte Bilder an, die beim Kunden Eindruck machen. Genau hier kommt das neue Datacolor-Tool ins Spiel. Ein herkömmlicher Belichtungsmesser liefert zwar Werte, aber keine Möglichkeit, die jeweilige Lichtsituation per Screenshot festzuhalten. Zwar gibt es Geräte mit elektronischem Display, doch für eine schnelle Dokumentation sind sie wenig praktikabel.

Das LightColor Meter macht es einfacher: Während des Shootings schaut Martin ohnehin regelmäßig auf sein Smartphone – und nutzt dabei die App des LightColor Meters, um mit einem Klick einen Screenshot zu erstellen. Die Daten werden in Echtzeit übertragen, und das kompakte Gerät stört nicht, selbst wenn es am Hemd befestigt ist. So hat Martin jederzeit präzise Informationen zur Farbtemperatur und Belichtung griffbereit.

Im Prinzip ist es egal welches User Interface man bevorzugt, da auf allen die gemessene Farbtemperatur angezeigt wird.

Durch das regelmäßige Anfertigen von Screenshots, die die Echtzeitdaten des LightColor Meters festhalten, lässt sich die Lichtsituation über den gesamten Tagesverlauf nachvollziehen. Zwar kann das Gerät nicht direkt sagen, wie die Stimmung vor Ort war – doch diese Stimmung hängt stark von der Farbtemperatur ab. Genau deshalb sind die dokumentierten Werte so wertvoll: Sie bilden die Grundlage, um die Atmosphäre später authentisch nachzubilden und die Emotionen im Bild zu bewahren.

Zeigt das LightColor Meter eine Farbtemperatur von 5.950 Kelvin an, stellt Martin in Lightroom denselben Wert ein. So erreicht er schnell den neutralen Ausgangspunkt – deutlich präziser, als wenn er sich allein auf die Kamera und deren automatischen Weißabgleich verlässt.

Tipp: Messdatenaufzeichnung:
Martin hat Screenshots fest in seinen Workflow integriert. Das ist zwar nicht die ursprünglich vorgesehene Methode, aber letztlich entscheidet jeder selbst, wie er arbeitet – Hauptsache, das Ziel wird erreicht. Es gibt jedoch auch einen anderen Weg: Das LightColor Meter zeichnet alle Messungen automatisch auf. Diese Daten können als CSV-Datei exportiert und anschließend in eine Excel-Tabelle übertragen werden. So erhält man eine vollständige Übersicht mit Datum, Uhrzeit und allen gemessenen Werten.

Je nach eingestelltem Messintervall können dabei große Datenmengen entstehen, die sich später mit den Zeitstempeln der Bilddateien abgleichen lassen. Auf diese Weise entsteht eine präzise Verbindung zwischen den Lichtverhältnissen vor Ort und den jeweiligen Aufnahmen – ideal für eine authentische Nachbearbeitung.

Über Martin Koswig

Seit 1997 selbstständig, arbeitet Martin als selbstständiger Fotograf on Location und im eigenen Studio in Freiburg. Sein Geschäfts- und Privatkundenklientel erstreckt sich über die deutschen Grenzen hinaus, Martins Aufträge führen ihn rund um den Globus.

Im Mittelpunkt seiner Fotografie steht der Mensch. Business- und Künstlerportraits sind gleichermaßen seine Passion wie die Reportage von Firmenevents, Reisen oder Projekte.

Martin ist Mitglied des BPP – Bund Professioneller Portraitfotografen und trägt seit 2018 die BPP Certified Photographer- Auszeichnung mit besten Bewertungen.

https://www.koswig.de/

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Fehlerkette beim Drucken https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/error-chain-in-printing/ Thu, 20 Nov 2025 13:29:38 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/error-chain-in-printing/ Nie mehr falsche Farben! Wer keine Enttäuschungen bei Fotobüchern und anderen Fotoprodukten erleben möchte, sollte seinen Monitor kalibrieren und weitere Fehlerquellen in der Bearbeitungskette kennen. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten. Vielleicht kennen Sie das: Sie haben Bilder vom letzten Urlaub oder der Familienfeier liebevoll bearbeitet und daraus bei einem Dienstleister ein Fotobuch oder ein …

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Nie mehr falsche Farben!

Wer keine Enttäuschungen bei Fotobüchern und anderen Fotoprodukten erleben möchte, sollte seinen Monitor kalibrieren und weitere Fehlerquellen in der Bearbeitungskette kennen. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

Vielleicht kennen Sie das: Sie haben Bilder vom letzten Urlaub oder der Familienfeier liebevoll bearbeitet und daraus bei einem Dienstleister ein Fotobuch oder ein Wandbild erstellen lassen – leider sind Ergebnisse nicht so, wie erhofft: Helligkeit, Kontraste und Farben sehen anders aus als am Monitor. Bevor Sie das Fotoprodukt beim Dienstleister reklamieren, sollten Sie überprüfen, wo das Problem liegt – meist liegt der Fehler bei Ihnen selbst.

Jeder Monitor hat von Haus aus eine andere Farbcharakteristik auf deren Basis Sie bei der Bildbearbeitung Farbe korrigieren und verändern. Wie soll ein Druckdienstleister bei dieser Ausgangslage farbverbindlich drucken?

Jedes Ausgabe-Medium benötigt eine spezifische Monitorkalibrierung

Die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Bildbearbeitung ist ein kalibrierter Monitor. Hochwertige Monitore für die Bildbearbeitung sind meist ab Werk kalibriert, fragt sich nur auf was für ein Ausgabemedium: Internet, Druck oder am Ende für die Videobearbeitung? Hierin liegt die Crux. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob Sie Bilder für die Darstellung auf einem selbstleuchtenden Display, bei dem die Rot-/Grün-/Blau-Dioden die Farben mischen (additive Farben), vorbereiten oder für den Druck, bei dem subtraktive Farben (Cyan/Magenta/Yellow/Schwarz) zum Einsatz kommen. Subtraktiv daher, da die Druckfarben alle anderen Farbanteile des sichtbaren Lichtspektrum im Umgebungslicht schlucken. Es liegt auf der Hand, dass bei einem Selbstleuchter, wie einem Display, der Kontrastumfang viel höher ist als bei einem Druck. Gleiches gilt für den darstellbaren Farbraum. Daher ist es zwingend notwendig, ihren Monitor auf das Ausgabeziel Druck zu kalibrieren. Egal ob „vorkalibrierter“ Premiummonitor oder alter Office-Monitor oder Laptop. Alle Monitore sind i.d.R. viel zu hell eingestellt, was am Ende der Fehlerkette zu dunklen Bildern mit abgesoffenen Details in den Schattenpartien führt.

Jedes Ausgabemedium – ob Druck, Video, Fine-Art-Print, Tablet oder andere – erfordert eine eigene Monitorkalibrierung. Der Monitor dient als zentraler Arbeitsplatz, auf dem alle Ausgabemedien simuliert werden. Da sich diese Medien in ihren physikalischen Eigenschaften teilweise grundlegend unterscheiden, gibt es nicht die eine Monitoreinstellung für alle.

Farbmessgeräte machen die Kalibrierung einfach

Farbmessgeräte (auch Kolorimeter genannt) wie der neue Spyder oder SpyderPro von Datacolor erledigen diesen Job einfach und perfekt und punktgenau für das jeweilige Ausgabemedium. Der SpyderExpress wiederum vereinfacht hier dem Anwender die Auswahl. Hier steht dem Anwender, der nicht so vertraut mit der Materie ist, der vereinfachte Workflow „Digitalen Content erstellen“ und „Für den Druck vorbereiten“ zur Verfügung. Für alle Spyder gilt aber, dass diese zur Messung auf dem Monitordisplaypositioniert werden und die Software den Anwender Schritt für Schritt durch den Kalibrierprozess führt:

So einfach geht`s – einfach Sensor auf die angezeigte Messfläche positionieren und Start-Button drücken. Nach 90 Sekunden hat der Spyder ein Farbkorrektur-Profil erstellt, das nach der Speicherung automatisch angewendet wird.

Einstellung von Helligkeit und Kontrast & Farbmessung

Zunächst werden Helligkeit und Kontrast am Monitor eingestellt und dann die unterschiedlichen Farben durchgemessen. Wählen Sie in der Spyder / SpyderPro-Version als Ausgabe-Monitor „Desktop“, empfiehlt die Software automatisch Werte mit der ihr Monitor für die Druckausgabe optimiert wird. Aus den Messungen ergibt sich ein ICC-Profil für das Ausgabemedium „Druck“. Eine Kalibrierung ist somit nicht nur notwendig, um Alterungsprozessen des Monitors entgegenzuwirken, was der landläufigen Meinung entspricht, sondern um den Monitor zielgenau für das jeweilige Ausgabemedium farblich und in Bezug auf die Helligkeit einzustellen.

Das Ziel muss sein, dass die Farben im finalen Druckerzeugnis den Farben, wie ich sie auf dem Monitor ggf. bearbeitet habe, möglichst nahekommen.

Papier-Profile beachten

Nur an einem korrekt kalibrierten Monitor können Bilder also zuverlässig für den Druck bearbeitet werden. Mit ihm beurteile ich Farben, Kontrastbalance, Details in den Schatten und somit muss dieser auch exakt die physikalischen Gegebenheiten des gedruckten Bildes widergegen.

Einen Punkt gilt es noch zu beachten. Die Wirkung von Farben und Kontrasten ist auch vom verwendeten Papier abhängig. Um dessen Wirkung zu beurteilen, sollten Sie im Bild-Editor idealerweise ein Papier-Profil laden. Einige Druckdienstleister bieten für hochwertige Fine-Art-Prints entsprechende ICC-Profile an, um einen Softproof durchzuführen. Auch der neue Spyder von Datacolor bietet über sein DevicePreview® die Möglichkeit, die Darstellung von Farben auf bestimmten Papieren oder Displays zu simulieren.

Der SpyderPro mit seiner DevicePreview® Plus bietet hier sogar noch umfangreichere Vergleichs- und Kontrollmöglichkeiten. DevicePreview® und DevicePreview® Plus sind besonders interessant für Anwender, die sich keine teure Bildbearbeitungssoftware leisten können oder nicht gewillt ist, ein Abo abzuschließen.

Mit der im Lieferumfang des SpyderPro enthaltenen DevicePreview® Plus-Software lassen sich Bilder auf verschiedenen Medien vergleichen – etwa bei unterschiedlichen Druckverfahren oder auf Smartphone-Displays. Viele hochwertige Druckdienstleister stellen ICC-Profile zum Download bereit, die installiert werden können. Auf einem kalibrierten Monitor ermöglicht DevicePreview® Plus dann die Simulation, wie die Farben im späteren Druck tatsächlich wirken.

Übrigens: Der Spyder und SpyderPro kann erstmals auch OLED-, QD-OLED, Mini-LED- oder Apples „Liquid Retina XDR“-Displays kalibrieren, was für Apple macbookPro-User nicht uninteressant ist.

Farbraum und Farbtemperatur

Wenn Sie Raw-Dateien bearbeiten, steht Ihnen ein großer Farbraum zur Verfügung, der aber vom Drucker nicht komplett umgesetzt werden kann. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie beim Dienstleister klären, welchen Farbraum er unterstützt und welche Voreinstellung für deren Workflow empfohlen werden.

Hier ein paar Dienstleister, die dazu Angaben machen.
Hinweis: Angaben ohne Gewähr. Die Informationen stammen von den jeweiligen Supportseiten der Hersteller oder wurden auf Anfrage bereitgestellt.

Empfohlene Einstellungen von Druckdienstleistern

  • Whitewall unterstützt AdobeRGB und empfiehlt:
    • Farbtemperatur: 6500 K
    • Helligkeit: 90–100 cd/m²
    • Gamma: 2.2
  • CEWE unterstützt:
    • Farbtemperatur: 6500 K
    • Helligkeit:
      • TFT-Bildschirm: ca. 120–160 cd/m² Leuchtdichte
      • CRT-Bildschirm: ca. 120 cd/m² Leuchtdichte
    • Gamma: 2.2
  • Saal-Digital empfiehlt:
    • Farbtemperatur: 5000 K
    • Helligkeit: 90–100 cd/m²
    • Gamma: 2.2

Diese Einstellungen können in der Spyder– und SpyderPro-Software sowie direkt am Monitor konfiguriert werden.

SpyderExpress, Spyder oder SpyderPro?

  • SpyderExpress: Ideal für: Foto-Enthusiasten, Content Creators, Grafikdesigner
  • Spyder: Ideal für: Professionelle Fotografen
  • SpyderPro: Ideal für: Video, Film, Rundfunk, 3D-Animation, professionelle Fotografie, digitales Design, Content-Erstellung

Fazit

Ein kalibrierter Monitor ist die unabdingbare Voraussetzung für eine zuverlässige Bildbearbeitung und hilft teure Fehldrucke zu vermeiden. Die Spyder-Familie von Datacolor bringt hierfür alle Werkzeuge mit – von der Kalibrierung bis zum Softproof.

Gastbeitrag – Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Journalist und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Technik-Ressort.

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Die Top 20 Bilder des Datacolor & Friends Fotowettbewerbs „Grün“ 2025 https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/die-top-20-bilder-des-datacolor-friends-fotowettbewerbs-gruen-2025/ Wed, 19 Nov 2025 17:32:49 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/die-top-20-bilder-des-datacolor-friends-fotowettbewerbs-gruen-2025/ Das Thema unseres großen Datacolor & Friends Fotowettbewerbs 2025 lautete „Grün“ und Fotografen aller Niveaus und Genres waren eingeladen, ihre fotografischen Interpretationen des Themas einzureichen. Grün ist für uns nicht nur die Farbe der Hoffnung, sie steht auch für die Natur und das Leben. Sie symbolisiert Wachstum und Erneuerung, Heilung und innere Ruhe. In einer …

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Das Thema unseres großen Datacolor & Friends Fotowettbewerbs 2025 lautete „Grün“ und Fotografen aller Niveaus und Genres waren eingeladen, ihre fotografischen Interpretationen des Themas einzureichen.

Grün ist für uns nicht nur die Farbe der Hoffnung, sie steht auch für die Natur und das Leben. Sie symbolisiert Wachstum und Erneuerung, Heilung und innere Ruhe. In einer Zeit, in der die Welt den Klimawandel erlebt, die Verstädterung und Betonwüsten zunehmen, besinnen sich zum Glück auch viele auf die Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Gesucht waren daher Bilder, die das Thema Grün in Szene setzen. Ob die Farbe dabei vollflächig, als Akzent oder sogar gar nicht eingesetzt wurde, blieb jedem Teilnehmer überlassen – solange das Thema Grün erkennbar war.

Zu gewinnen gab es attraktive Preispakete für die fünf bestplatziertesten Bilder, die von einer Fachjury vergeben wurden:

  • Maike Jarsetz, Fotografin, Adobe-Trainerin und Autorin
  • Andreas Klein, TAMRON
  • Kreativstudio Pavel Kaplun, Foto- und Videografie
  • Markus Siek, DigitalPHOTO
  • Nicolas Alexander Otto, Fotograf und Datacolor Friend with Vision
  • Philipp Jakesch, Fotograf und Datacolor Friend with Vision
  • Ernst Thürnau, Senior Marketing Manager EMA, Datacolor

Der Fotowettbewerb 2025 wurde in Kooperation mit B+W Filter, DigitalPhoto, dPunkt Verlag, FotoTV, Kreativstudio Pavel Kaplun Art, Patona, Rheinwerk Verlag, Rollei und Tamron durchgeführt.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir die Bilder der Plätze 1 bis 20.

Gesamtsieger

Andreas Ettl – „Circle of Light”

Nach wochenlanger Bewölkung hatten wir endlich das Glück, eines Nachts eine sehr lebhafte Aurora über dem Strand von Skagsanden auf den Lofoten (Norwegen) erleben zu dürfen. Diese war so leuchtstark, dass man fast das Gefühl hatte, man könne sie mit den Händen greifen. Nach einer Weile positionierte sich das Nordlicht in einem Halbkreis über den Berg Hustinden und landete exakt in meiner zuvor eingestellten Bildkomposition. Dank der Reflektion im feuchten Sand ergab sich ein beinahe geschlossener Lichtkreis, der dem Foto letztendlich zu seinem Namen „Circle of Light“ verhalf.

2. Platz

Kurt Seibt – „Grasfront Smaragd“

Kollage einer Glasfassade

3. Platz

Adam Neuba – „The Green Ball“

Sukkulenten sind erstaunliche Pflanzen unserer Flora. Ihre Pflanzenteile verbinden sich zu einer in sich geschlossenen Einheit und bilden ungewöhnliche Strukturen. Sehr beeindruckend sind die kugelsymmetrischen Arten dieser Gattung. Selbst kleine Ableger mit einer Größe von etwa 13 mm (wie hier auf dem Bild zu sehen) weisen diese regelmäßige Struktur bis hin zur kleinsten Einheit im Zentrum der Pflanze auf.

4. Platz

Herbert A. Franke – „Allein im Stadion“

Ein kleiner Junge ganz allein im großen Münchner Olympia Stadion.

5. Platz

Andrea Schüpbach – „Der grüne Kegel“

Ein lang ersehntes Bild. Ich wollte schon immer zum Maellifell Vulkan reisen. Dieser liegt gut versteckt im Hochland von Island. Nicht ganz einfach dorthin zu gelangen. Mit einem privaten Auto konnte ich dort nicht hinfahren, also habe ich eine Tour gebucht. Mit dem Superjeep wurden wir genau an den Fuß dieses grünen Wunders gefahren. Der Rest erledigte meine Drohne (Genehmigung war vorhanden).

6. Platz

Ahmand El Hanjoul – „Augen der Widerstandskraft“

Ein 12-jähriger syrischer Flüchtling, der im Libanon lebt, arbeitet in einem Café und bringt den Gästen ihre Bestellungen. Mit dem kleinen Einkommen, das er verdient, unterstützt er seine Familie. Seine auffallend grünen Augen erregen oft die Aufmerksamkeit der Kunden, von denen viele ihm großzügiges Trinkgeld geben. Trotz seines jungen Alters spiegeln sein Gesicht sowohl Unschuld als auch Widerstandskraft wider – ein stilles Symbol für Würde und Durchhaltevermögen angesichts der Not.

7. Platz

Adam Neuba – „Feine Perlen“

Kapuzinerkresse mit Wassertropfen.

8. Platz

Herbert A Franke – „Wendeltreppe im "Den Bell"“

Eine architektonische Spirale, aufgenommen im historischen Antwerpener Gebäude „Den Bell“.

9. Platz

Thomas Krey – „UN-PLANT”

Traktorspuren wie Lebenslinien, oft laufen sie parallel und plötzlich – ungeplant müssen wir ausweichen. Dieser Baum hätte nie seine volle Größe erlangt, wenn Kurs gehalten worden wäre. Die Aufnahme wurde mit einer Drohne in der Nähe von Verden an der Aller geknipst. UN-PLANT: Ein kleines englisches Wortspiel.

10. Platz

Man Ngoc Nguyen – „My Way“

Ein Dorfweg in Warendorf

11. Platz

Friedrich Koehler – „Lofoten – Berge in Flammen“

Dieses  Bild entstand auf einer Fotoreise auf den Lofoten im November um Mitternacht. Schon tagsüber sahen wir dieses wunderschöne Bergmassiv mit seinen Spiegelungen im Fjord und wünschten uns, dass sich in der Nacht vielleicht Polarlichter zeigen würden. Der Wunsch ging in Erfüllung und so konnte ich darstellen, wie aus einem schon tagsüber wunderschönen Motiv ein einmaliges und beeindruckendes Motiv entstand. In allen Grüntönen, von gelb-grün bis blau-grün, tanzten die Polarlichter hinter den Bergspitzen, spiegelten sich im Fjord und machten so jeden Moment zu einem unglaublichen Erlebnis.

12. Platz

Isabell Kurtze – „Ophelia“

Geschossen mit meiner Nikon D750. Model: Kirsi Paeonia

13. Platz

Sonja Sayer – „Blattlaus“

Dieses Bild ist entstanden als ich eine Artischockenblüte aufgenommen habe, diese Blattlaus hat sich dort wohl gefühlt

14. Platz

Roger Koller – „Green in the morning sun“

Ein heiterer Moment im sanften Morgenlicht.

15. Platz

Adam Neuba – „The Jumper“

Der kleine intensiv grüne Grashüpfer sprang mir im Garten auf den Schoß. Die Fotografie entstand in meinem kleinen Heimstudio. Den Grashüpfer platzierte ich vorsichtig auf einer Metallplatte.

16. Platz

Richard Rduch – „Qualle“

Ein ätherisches Unterwassermotiv – zart und hypnotisierend.

17. Platz

Konrad Biehl – „Casa Verde“

An der Algarve

18. Platz

Susanne Grill – „Sektglas unter Wasser“

Eine elegante Komposition, die Flüssigkeit und Form miteinander verbindet.

19. Platz

Hans Wichmann – „Stonerunner“

Jogger auf einem Deich in Holland.

20. Platz

Frank Müller – „Hier entlang“

Gottesanbeterin mit Blickkontakt

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Perfekte Landschaftsfotos – Locationplanung & Bildbearbeitung https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/perfekte-landschaftsfotos-locationplanung-bildbearbeitung/ Mon, 14 Jul 2025 08:11:25 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/perfekte-landschaftsfotos-locationplanung-bildbearbeitung/ Immer wieder faszinieren uns Reise- und Landschaftsfotografie-Aufnahmen anderer Fotografen und oft stellt sich die Frage, wie diese zu Stande gekommen sind. Unser Friend with Vision, Markus van Hauten, der sich auf Landschaftsfotografie spezialisiert hat, erklärt in diesem Beitrag, wie er seine Aufnahmen plant und anschließend bearbeitet.

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Da die Fotografie nicht mein Hauptberuf ist und ich es liebe, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, ist es mir nicht allzu oft möglich, allein gezielt auf Fotoreise zu gehen. Daher sind diese Zeiten mit der Kamera in der Natur und in fernen Ländern umso wertvoller für mich. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass es nicht ausreicht, einfach nur ein oder zwei Wochen vor Ort zu sein und dort auf die Landschaft und Lichtverhältnisse zu reagieren, wenn ich überzeugende Bilder mit nach Hause nehmen möchte. Daher ist die genaue Planung der Location und des Aufnahmezeitpunkts für meine Aufnahmen bereits im Vorfeld meiner Reise sehr wichtig und ich widme mich dieser ausführlich.

Diesen September besuchte ich Island, um die Insel im Herbstkleid zu erleben. Wer denkt, dass es keine Herbstfarben auf Island gibt, der sollte unbedingt mal Mitte/Ende September hinfliegen. Die Gräser, Sträucher und Bäume verfärben sich in wunderbaren Farben. Auf meiner Route besuchte ich aber auch klassische Island-Motive wie das Kap Dyrhólaey.

Am Beispiel von zwei Bildern möchte ich erklären, wie es zu diesen Aufnahmen kam, was gut und was nicht so gut funktioniert hat.

Locationplanung & Aufnahme

Die erste Location ist der Wasserfall Háifoss in Islands Hochland. Für eine möglichst präzise Planung meines Fotostandorts und der Tageszeit meiner Aufnahme nutze ich sowohl Google Earth Pro als auch die Website https://www.suncalc.org/ zum „digitalen“ Locationscouting bereits vom heimischen Schreibtisch aus. Mit diesen Anwendungen lassen sich neben der Beschaffenheit des Geländes unter anderem auch direkt Sonnenauf- und Untergangsdaten und -linien sowie die Höhe des Sonnenstands zu bestimmten Tageszeiten einblenden.

Screenshot der Foto-Planung für Zeitpunkt und Standort am Háifoss.

Da mir eine Aufnahme zum Sonnenuntergang vorschwebte, bei der der Wasserfall und das Tal zum Teil im Schatten liegen würden, war es einerseits wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, damit die Sonne noch oberhalb der Talkante stehen würde. Andererseits stellte ich mich darauf ein, mit Hilfe von Belichtungsreihen oder Verlaufsfiltern die korrekte Belichtung sowohl für die Licht- als auch die Schattenbereiche sicherstellen zu können. Die Belichtungszeit durfte zudem nicht zu kurz sein, um eine schöne Weichzeichnung des Wasserfalls zu ermöglichen.

Drohnenaufnahme meines Standorts am Háifoss.

Das Wetter vor Ort beobachte ich vorwiegend mit Hilfe der App „Windy“ und der isländischen Seite https://vedur.is/. In Island ist das Wetter oft wechselhaft, aber trotzdem sind die Vorhersagen recht genau geworden – ein Restrisiko bleibt natürlich immer.

Meine größte Herausforderung ist meine begrenzte Reisezeit: ich kann also nicht eine Woche lang an einer bestimmten Foto-Location auf die perfekten Bedingungen warten und plane daher im Vorfeld der Reise verschiedene Locations, um dann vor Ort kurzfristig zu entscheiden, welche davon ich aufsuche.

Für diesen Abend waren hohe Wolken vermeldet, die aber nicht vor Sonnenuntergang aufziehen sollten. Leider aber kamen sie eine gute Stunde früher als geplant, sodass meine Aufnahme vom Háifoss nicht so spektakulär wurde, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem bin ich mit dem Bildergebnis zufrieden.

Canon EOS R6 Mk II, RF 15-35mm F2.8 IS USM @15 mm, 1/125 sec, f/22, ISO 200
3 Belichtungen

Die zweite Location ist das Kap Dyrhólaey im Süden Islands. Das sehr bekannte Kap bietet eine spektakuläre Felskante und der tosende Ozean trifft häufig mit hohen und gefährlichen Wellen auf den Strand und die Felsen und hat schon so manches Stativ unvorsichtiger Fotografen umgerissen.

Mein Ziel war eine Aufnahme vom Felsen des Kaps aus in Richtung der untergehenden Sonne über den Strand. Im Sommer ist eine solche Aufnahme nicht möglich, da die Sonne an anderer Stelle untergeht und ich unbedingt die warm angeleuchteten Felsen des Kaps sowie die tiefstehende Sonne in meinen Bildaufbau integrieren wollte.

Screenshots der Foto-Planung für Zeitpunkt und Standort am Kap Dyrhólaey.
Drohnenaufnahme meines Standorts am Kap Dyrhólaey.
Dieses Mal passte alles, sogar die Wolken spielten mit. Die Sonne lugte kurz vor Sonnenuntergang noch einmal unter ihnen hervor und ermöglichte mir das Bild samt Blendenstern, was ich mir bereits zu Hause so vorgestellt hatte:
Canon EOS R6 Mk II, RF 15-35mm F2.8 IS USM @15 mm, 1/50 sec, f/22, ISO 100

Kalibrierung und anschließende Bildbearbeitung

Wieder zu Hause angekommen, stand nun die Sichtung und Bearbeitung der entstandenen Bilder an. Wie ich es immer in regelmäßigen Abständen und insbesondere vor wichtigen Bildbearbeitungen mache, startete ich vor der Bearbeitung den Kalibrierungsprozess mit Hilfe des neuen SpyderPro.
Kalibrierung meines Laptops mit Hilfe des SpyderPro.
Die Kalibrierung ist deshalb so wichtig, weil mein Monitor das einzige Fenster zu meiner Datei ist und wenn das Fenster nicht richtig geputzt ist und (um bei diesem Vergleich zu bleiben) im Frühjahr grüne Pollen der Frühblüher auf der Scheibe sind, sieht auch die Landschaft dahinter (in diesem Fall mein Foto) grüner aus, als es in Wahrheit ist. Die Kalibrierung sorgt neben der neutralen Darstellung der Farben auf meinem Display dafür, dass Lichter und Schatten korrekt eingestellt sind und daher auch Nuancen und Abstufungen zuverlässig beurteilt werden können. So passiert es nicht, dass ich einen vermeintlich zu dunklen Bildbereich aufhelle und dann später im Druck feststelle, dass das Bild zu wenig Kontrast aufweist.
Anzeige der Farbraumabdeckung meines Laptops nach erfolgter Kalibrierung
Natürlich spielt auch die Beleuchtung des Raums eine wichtige Rolle, denn bei zu hellem Umgebungslicht lässt sich mein Bild nicht vernünftig beurteilen. Wer schon mal versucht hat, in der Sonne am Laptop oder Handydisplay alle Nuancen eines Bildes zu erkennen, kennt das nur allzu gut. Bleibt der SpyderPro am Monitor auch nach der Kalibrierung angeschlossen, kann er das Umgebungslicht überwachen und ggf. eine Anpassung der Kalibrierung vornehmen, sollte es das sich verändernde Licht erforderlich machen. Am neuen Spyder gefällt mir besonders gut, dass inzwischen auch eine Gerätevorschau enthalten ist. Mit Hilfe dieser Vorschau kann ich nicht nur ICC-Druckprofile für einen Softproof auswählen und mein Bild entsprechend vor dem Druck beurteilen, auch für Tablets und Handys gibt es eine Vorschau, die mir zeigt, wie etwa z.B. meinen Instagram-Followern mein Bild angezeigt wird.
Device Preview meines Panoramas vom Kap Dyrhólaey.

Mein Workflow bei der Bildbearbeitung sieht folgendermaßen aus. Zunächst importiere ich meine Fotos in Adobe Lightroom. Dort nehme ich eine Auswahl der Bilder vor und bearbeite dann die ausgewählten Fotos. Je nach Erfordernissen nutze ich für die Bearbeitung ggf. auch Adobe Photoshop.

Das Bild vom Kap Dyrhólaey ist ein Panorama aus 7 Hochformatbildern, die ich zunächst zusammenfügen musste. Um die richtige Farbdarstellung bei der Bearbeitung zu finden, half mir die vorherige Kalibrierung des Displays.

Dann stellte ich Schatten, Lichter, Kontrast für den Himmel und den Vordergrund ein und ergänzte anschließend noch ein wenig Orton Glow in Photoshop, um das Bild etwas „weicher“ zu machen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

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SpyderPro

Erweiterte Farbkalibrierung für Ihren Bearbeitungsmonitor

„Die Kalibrierung sorgt neben der neutralen Darstellung der Farben auf meinem Display dafür, dass Lichter und Schatten korrekt eingestellt sind und daher auch Nuancen und Abstufungen zuverlässig beurteilt werden können.“

– Markus van Hauten

Über Markus van Hauten

Markus van Hauten begann 2006 mit der Fotografie und kam über lange Aufenthalte in der Sportfotografie letztlich 2014 in der Landschaftsfotografie an. Insbesondere Island, Bergregionen und Küsten haben es ihm angetan. Die fantastischen Sonnenaufgänge, besondere Wetterstimmungen an Orten mitten in der Natur allein mit der Kamera genießen zu können, ist immer wieder ein besonderer Kontrast zu seinem Alltagsleben. Das sind Momente, in denen er Kraft und Energie tankt. Das Ergebnis sind dann oft Bilder, die für immer im Kopf bleiben.

Seit 2015 nimmt er regelmäßig an Wettbewerben teil, 2016 gewann er unter anderem die Kategorie „Panoramic“ bei den renommierten „Sony World Photographie Awards“.

Website:
www.van-hauten.eu

Instagram:
@markusvanhauten

Facebook:
www.facebook.com/vanhautenfotografie

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Martin Koswig – Ein Blick über die Schulter im Rahmen eines Reportage-Shootings in Südafrika https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/martin-koswig-ein-blick-ueber-die-schulter-im-rahmen-eines-reportage-shootings-in-suedafrika/ Thu, 22 May 2025 15:22:45 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/martin-koswig-ein-blick-ueber-die-schulter-im-rahmen-eines-reportage-shootings-in-suedafrika/ Ich liebe die Reportage! Sie ist in jeglicher Beziehung anspruchsvoll, da jeder Moment immer nur ein Moment ist, eine Sekunde des Tages. Sie gilt es einzufangen, emotionsgeladen, wie diese Sekunde gerade erlebt wird. In dieser Sekunde muss alles stimmen! Licht und Schatten, Perspektive, Technik, Gesichtsausdruck, der Blick, Details, Bildausschnitt, Hintergrund... Stimmt einer dieser Faktoren nicht, werden die Aufnahmen nichts und 3.000-10.000 Bilder nachretuschieren ist nicht möglich.

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Ich liebe die Reportage!

Sie ist in jeglicher Beziehung anspruchsvoll, da jeder Moment immer nur ein Moment ist, eine Sekunde des Tages. Sie gilt es einzufangen, emotionsgeladen, wie diese Sekunde gerade erlebt wird. In dieser Sekunde muss alles stimmen! Licht und Schatten, Perspektive, Kameraeinstellungen, Objektiv, bei Portraits der Gesichtsausdruck, der Blick, Details, Bildausschnitt, Hintergrund… Stimmt einer dieser Faktoren nicht, werden die Aufnahmen nichts und 3.000-10.000 Bilder nachretuschierten ist nicht möglich.

Reportage ist Vielseitigkeit.

Weiter reizt mich an der Reportage die enorme Bandbreite an Genres, die sie umspannt: Porträt, Produkt, Food, Hotel, Fahrzeuge, Landschaft, Sport – all dies steckt in der Reportagefotografie. Jedes Bild soll perfekt aussehen als wäre es so in Szene gesetzt worden, dabei gab es nur eine Sekunde… dieser einzige Moment, der so schnell wieder vorüber ist.
Reportage-Fotografie lebt durch die Bandbreite an fotografischen Genres. Die Kunst besteht darin, ein Stimmungsbild zu erschaffen, das das ganze Event oder die Reise in seiner bzw. ihrer ganzen Vielfalt einfängt.

Die Kunst der korrekten Bildbearbeitung

Ich werde, neben Hochzeitsreportagen, überwiegend von Firmen gebucht; Schwerpunkt Reisereportage, aber auch Tagesevents und Tagungen sind dabei. Oft begleite ich dabei 70 bis 180 Personen, die alle mit mir das Event bzw. die Reise erleben. Sie erleben die gleiche Stimmung, die gleichen Eindrücke und die gleichen überwältigenden Farben, genau wie ich. Nun kommt die Kunst der korrekten Bildbearbeitung ins Spiel. Ich darf und muss an den Farben drehen, um die eingefangene Atmosphäre zu unterstreichen. Sonnenuntergänge, Abendstimmungen bei Kerzenlicht, Dinner, Kajak- und Walking-Touren, Safaris – jede Situation erfordert ihre eigene Farbstimmung und alles soll in den Bildern so aussehen, wie die Situation von allen Teilnehmern empfunden wurde. Das ist eine Kunst, da solch eine Auffassung sehr individuell ist, bei über 80 Teilnehmern also nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen – meine Erfahrung ist an diesem Punkt für mich unerlässlich. Um diesen Arbeitsprozess möglichst zu optimieren, nutze ich auch gerne eine Graukarte oder den Spyder Cube, um bei der RAW-Konvertierung ein Korrektur-Preset zu definieren, das ich dann auf die komplette Bild-Serie anwenden kann. Arbeite ich mit mehreren Kamera-Systemen, ist sogar der Einsatz des Spyder Checkr sinnvoll, um eventuelle „Farbinterpretationen“ der unterschiedlichen Systeme auszugleichen. Das ist für mich der Ausgangspunkt, von dem ich dann ggf. „Colorgrading“ betreibe.

Ein Bild, unterschiedliche Ausgabeformate

Nach jeder Reise werden die Aufnahmen veröffentlicht. Im Internet, in Firmenmagazinen, als ausbelichtete und gedruckte Prints, Alben, Großformatbilder für Büros und Wohnräume. D.h. die Farben müssen stimmen und zwar für alle Anwendungen. Auf den heimischen Monitoren ist das nicht immer garantiert, da jeder Einzelne seiner farblichen Vorliebe nachgeht oder seinen Monitor überhaupt noch nie justiert hat. Grundsätzlich werden fast alle Monitore mit der Standardeinstellung 6500 Kelvin ausgeliefert, was natürlich zu „kühl“ ist. Dieses Problem haben wir bei gewissenhaften Dienstleistern nicht, da diese mit einem profilierten bzw. kalibrierten Workflow arbeiten, auf der Grundlage von 5000 Kelvin – neutrales, weißes Licht.

Auch ich arbeite natürlich in einem profilierten 5000K Workflow. D.h. meine Prints oder bei einem Dienstleister bestellten Drucke sowie Alben sind unter meinem 5000 Kelvin Normlichtkasten farblich identisch mit meinem auf 5000 Kelvin kalibrierten Monitor. Es sei erwähnt, ich arbeite in meinem Studio mit einem hardwarekalibrierbaren Monitor. Diesen habe ich bei Reportagen natürlich nicht dabei und daher bin ich auf Reisen darauf angewiesen, dass meine Messtechnik meinen Laptopmonitor bestmöglich profiliert. Ich nutze dafür seit längerem Spyder-Produkte. Der Spyder liefert mir Messdaten für die Hardware-Kalibrierung und sorgt für die korrekte Farb- und Helligkeitswiedergabe „on location“! Warum ist das so wichtig? Meine Auftraggeber erwarten jeden Tag von mir eine Bildauswahl des Tages von ca. 30-50 gefilterten Aufnahmen, die dann in firmeninternen Netzwerken sowie in den sozialen Medien veröffentlicht werden. Sie werden auch für Alben genutzt, die unmittelbar nach der Reise an jeden Mitarbeiter ausgegeben werden. Ich muss also an Ort und Stelle in der Lage sein, absolut farbverbindlich zu arbeiten, damit bei der Produktion keine Fehlprints entstehen. Fehldrucke bedeuten viel Ärger, Kosten, Stress und die Zeit läuft aus dem Ruder – das kann ich mir auf keinen Fall erlauben bzw. leisten.

Meist abends im Hotelzimmer müssen die Aufnahmen des Tages gesichtet und eine Vorauswahl getroffen werden. Diese werden dann je nach Job und Aufraggeber direkt am Laptop nachbearbeitet und für das jeweilige Ausgabeformat vorbereitet. Manchmal geschieht die Bildbearbeitung noch während des Heimfluges.

Selbst drucken & Fineart-Print

Auch in meinem Studio ist die Bildausgabe natürlich profiliert, mein A2- wie auch mein Großformatdrucker arbeiten ausschließlich mit selbstgemessenen Farbprofilen. Ich habe lange Zeit das druckerherstellereigene Papier genutzt, was sehr gut zu profilieren war – die Qualität war konstant, was viel Zeit und Geld sparte. Die Profilerstellung erfolgt hier mit dem Datacolor Spyder Print. Ich nutze in der Zwischenzeit Papiere von Tecco und Ilford. Die hochwertigen Fotopapiere von Tecco setze ich im Tagesgeschäft ein und Ilford hat mit seinen FinArt-Papieren eine sehr große Auswahl an Kunstpapieren für den Inkjetdruck. Aquarellpapiere mit hoher Grammatur sowie einige Galerie-Papiere sind meine Favoriten. Generell ist es mir wichtig, dass ich nicht bei einer Nachbestellungen jedes Mal neu profilieren muss, was für die Qualität eines Papiers spricht, wenn von einer Charge zur nächsten die Papierqualität konstant bleibt.

Spyder Print Studio

Wie man meinem Blog-Post entnehmen kann, nutze ich seit langem das Spyder-Produktsortiment. Color-Management ist für mich unentbehrlich und ist quasi das Öl im Getriebe meines fotografischen Workflows. Es hilft mir Zeit zu sparen, dem Kunden hohe Qualität zu liefern, Reklamationen zu vermeiden sowie Fehldrucke zu minimieren. Es sorgt letztendlich für gleichbleibend hohe Qualität. Aus diesem Grund empfehle ich auch gerne die Produktzusammenstellung Spyder Print Studio, die alles an Color-Management-Gerätschaften beinhaltet, die man benötigt, wenn man Fotodruck selbst betreibt.

Über Martin Kosweg


Seit 1997 selbstständig, arbeite ich als selbstständiger Fotograf on location und im eigenen Studio in Freiburg. Nach nun über 20 Jahren erstreckt sich mein Geschäfts- und Privatkundenclientel über die Deutschen Grenzen hinaus wobei der Schwerpunkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt. Der Aktionsradius reicht sich jedoch rund um den Globus.

Im Mittelpunkt meiner Fotografie steht der Mensch. Business- und Künstlerportraits sind gleichermaßen meine Passion wie die Reportage von Firmenevents, Reisen oder Projekte.

Consultant und Dozent für:

Datacolor AG Europa
EPSON Deutschland
Hasselblad Vertriebsgesellschaft mbH
Adobe Systems GmbH

Website:
www.koswig.de

Email:
martin@koswig.de

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Multitasking auf die leichte Schulter nehmen https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/multitasking-auf-die-leichte-schulter-nehmen/ Wed, 30 Apr 2025 10:25:13 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/multitasking-auf-die-leichte-schulter-nehmen/ DIE FOTOGRAFIE war schon immer eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Ein Studio-Shooting, an dem ich kürzlich mit meiner Fotografen-Kollegin Salli Gainsford gearbeitet habe, ist ein perfektes Beispiel dafür. Das Projekt konzentrierte sich auf die Aufnahme eines Reenactors, der als Heinrich VIII. gestylt war, vor der bezaubernden Kulisse von Kerzenlicht. Dieses Shooting zelebrierte …

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DIE FOTOGRAFIE war schon immer eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Ein Studio-Shooting, an dem ich kürzlich mit meiner Fotografen-Kollegin Salli Gainsford gearbeitet habe, ist ein perfektes Beispiel dafür. Das Projekt konzentrierte sich auf die Aufnahme eines Reenactors, der als Heinrich VIII. gestylt war, vor der bezaubernden Kulisse von Kerzenlicht. Dieses Shooting zelebrierte nicht nur die Üppigkeit der Tudor-Ära, sondern zeigte auch die fortschrittliche Technologie, die historische Genauigkeit und lebendige Details in der modernen Fotografie garantiert.

Die Kulisse wurde sorgfältig entworfen, um die Zuschauer in das 16. Unser Reenactor, der in königliche Gewänder gekleidet war, saß an einem kunstvollen Tisch und war im flackernden Kerzenlicht in Gedanken versunken. Vor ihm lag ein aufgeschlagenes Buch, dessen Seiten auf Geheimnisse aus der Vergangenheit hinwiesen, und die gesamte Szene strahlte ein Gefühl von Feierlichkeit und Erhabenheit aus, passend zu der überlebensgroßen Person Heinrich VIII.

Hinter den Kulissen

Die Bedeutung von Farbmanagement

Sowohl Salli als auch ich haben immer verstanden, dass das Farbmanagement in Szenarien wie diesem eine entscheidende Rolle spielt. In der digitalen Welt von heute ist es verlockend zu glauben, dass man einfach ein paar Fotos machen und sie dann nach Augenmaß anpassen kann, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Für Profis ist es jedoch unerlässlich, jeden Aspekt des Bildbearbeitungsprozesses zu beherrschen. Wenn Sie mit den richtigen Tools ausgestattet sind, dauert es nicht lange, bis Sie alles richtig machen und in jeder Situation die vollständige Kontrolle über Ihre Farben behalten. In diesem speziellen Fall stand so viel auf dem Spiel, dass es entscheidend war, alles richtig zu machen. Unser Reenactor musste drei Stunden pro Strecke reisen, um zu uns zu gelangen, und dann noch zusätzliche Zeit damit verbringen, das Kostüm anzuziehen, das er brauchte, um Heinrich VIII. zu verkörpern. In Anbetracht dieses Aufwands wollte ich sicherstellen, dass alles von unserer Seite aus perfekt ablief.

Wir verwenden derzeit ein umfassendes Angebot an Farbmanagement-Tools von Datacolor und haben kürzlich das LightColor Meter in unsere Sammlung aufgenommen. Dieses drahtlose Gerät, das über Bluetooth verbunden wird, misst sowohl das Stroboskop- als auch das Umgebungslicht und liefert Farbtemperaturwerte in Echtzeit direkt auf unser Mobiltelefon. Da der Reenactor ein königliches Gewand trug, nutzte Salli gekonnt den Blitzmodus des Messgeräts, der es ihr ermöglichte, die Leistung der Studiostroboskope sorgfältig zu messen und zu bewerten, was zu einer makellosen Belichtung führte.

Die Möglichkeit, die Kelvin-Grade in der Kamera auszugleichen, war entscheidend, um die ideale Mischung aus warmem Kerzenlicht und kühlem Umgebungslicht zu erreichen, nach der wir gesucht haben. Außerdem garantierten die Präzision und die sofortige Rückmeldung des LightColor Meters, dass jede Aufnahme perfekt belichtet war.

Um ihr Handwerk weiter zu verbessern, setzte Salli den Spyder Checker ein, der uns einen entscheidenden Bezugspunkt für die Postproduktion lieferte, während sie die neuesten technologischen Fortschritte, einschließlich der KI, nutzte, um einen angemessenen großartigen Hintergrund zu schaffen. Diese Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologie ermöglichte es Salli, das Gewöhnliche zum Außergewöhnlichen zu erheben und ein Bild zu schaffen, das sowohl historisch als auch zeitgemäß ist.

Hinter den Kulissen

Die Herausforderung der Farbgenauigkeit

Nachdem wir uns um die Belichtung gekümmert hatten, bestand unsere nächste Herausforderung darin, eine akkurate Farbdarstellung zu gewährleisten, und hier kam der Spyder Cube von Datacolorins Spiel. Das einzigartige dreidimensionale Design des Spyder Cube unterscheidet sich von herkömmlichen Graukarten dadurch, dass es den Lichteinfall auf Ihr Motiv nachahmt. Damit können Sie primäre und sekundäre Lichtquellen für eine genaue Weißabgleichskorrektur sehen. Außerdem enthält es eine Schwarzfalle für eine absolute Schwarzreferenz, mit der Sie einen echten Schwarzpunkt in einem Bild festlegen können. Die verchromte Kugel ermöglicht es außerdem, spiegelnde Highlights zu sehen.

So ist der Cube eine zuverlässige Referenz für Farbabgleich, Weiß- und Schwarzpunkt, was es einfacher macht, bei der Bearbeitung konsistente und naturgetreue Farben zu erzielen. Der Spyder Checker war ebenfalls von unschätzbarem Wert, da er sicherstellte, dass die leuchtenden Farbtöne der Kleidung Heinrichs VIII. originalgetreu reproduziert werden konnten.

Sicherstellung der Farbgenauigkeit

Sobald die Belichtung unter Kontrolle war, bestand die nächste Hürde darin, eine akkurate Farbdarstellung zu erreichen, und hier wurde der Datacolor Spyder Cube unerlässlich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Graukarten verfügt der Spyder Cube über ein unverwechselbares dreidimensionales Design, das simuliert, wie das Licht mit Ihrem Motiv interagiert. So können Sie sowohl primäre als auch sekundäre Lichtquellen erkennen und den Weißabgleich präziser einstellen. Es enthält auch eine Schwarzfalle, um einen echten Schwarzpunkt in Ihrem Bild zu erzeugen. Die Chromkugel hilft zusätzlich, indem sie spiegelnde Highlights hervorhebt.

Mit diesen Funktionen diente der Cube als zuverlässiges Werkzeug für den Farbabgleich, den Weiß- und den Schwarzpunkt und vereinfachte den Prozess der Erzielung konsistenter, naturgetreuer Farben während der Bearbeitung. Der Spyder Checker war ebenfalls von unschätzbarem Wert, da er sicherstellte, dass die lebhaften Farben der Kleidung von Heinrich VIII. akkurat eingefangen wurden.

Letzte Aufnahmen

Die Bedeutung von Details

Das aufwendige Kostüm der Reenactorin mit seinen reichen Stoffen und komplizierten Verzierungen war ein zentraler Punkt der Aufnahmen. Für uns war es wichtig, die prachtvolle Ausstattung zu erhalten, die den Tudor-Hof prägte. Durch die Kombination des Belichtungsmessers mit Farbkalibrierungstools konnten wir die Textur und die Farbtöne des Kostüms mit bemerkenswerter Genauigkeit einfangen. So wurde sichergestellt, dass jede Samtfalte und jeder Schimmer des Goldfadens originalgetreu wiedergegeben wurde.

Die endgültigen Bilder spiegeln eine nahtlose Mischung aus Kreativität und technischem Können wider. Heinrich VIII., beleuchtet vom sanften Schein des Kerzenlichts, wirkte fast lebensecht und beherrschte die Aufmerksamkeit im Rahmen.

Das harmonische Zusammenspiel von Licht und Farbe erweckte die Szene zum Leben und erinnerte an die Pracht und den Reichtum der Tudorzeit. Die moderne Technologie sorgte dafür, dass jedes Detail, von der Textur des Stoffes bis hin zur Atmosphäre, mit außergewöhnlicher Präzision eingefangen wurde.

Zusammenfassung

Unser Fotoshooting von Heinrich VIII. war mehr als nur eine historische Nachstellung. Es zeigte, wie moderne Technologie unsere Fähigkeit verbessern kann, den Reichtum der Vergangenheit zu erfassen und darzustellen. Das Datacolor LightColor Meter erwies sich zusammen mit den Spyder-Kalibrierungswerkzeugen als unverzichtbar, um die visuelle Präzision zu erreichen, die dieses Projekt zu einem Erfolg machte. Als Fotografen sind wir immer bestrebt, die Grenzen des Möglichen zu erweitern, und dieses Shooting hat das bemerkenswerte Potenzial der Kombination von historischer Genauigkeit und technologischer Innovation aufgezeigt.

Werkzeuge wie das LightColor Meter sind unglaublich wertvoll, und je vertrauter Sie mit seinen Möglichkeiten werden, desto einfacher wird die Arbeit mit ihm. Ich kann schon jetzt sehen, wie es eine zentrale Rolle in unserem Arbeitsablauf spielen wird und mit der Zeit zur zweiten Natur wird. Seine Anpassungsfähigkeit bedeutet, dass wir es auch für unsere zukünftigen Video- und hybriden Foto-/Videoprojekte verwenden werden.

Aus professioneller Sicht ist es wichtig, einen genauen Ausgangspunkt für Ihre Beleuchtung zu haben, und dieses Tool bietet genau das. Wenn Ihre anfängliche Einrichtung nicht stimmt, stehen Sie von Anfang an vor einer Herausforderung, aber mit einer schnellen und einfachen Lektüre können Sie getrost weitermachen. Was gibt es daran nicht zu schätzen?
In einer Zeit, in der sich die Fotografie ständig weiterentwickelt, ist es sowohl aufregend als auch inspirierend zu sehen, wie unsere Werkzeuge der Geschichte auf eine Weise Leben einhauchen können, die früher undenkbar war. Die Verschmelzung von Kunst und Technologie bei diesem Shooting hat einen neuen Maßstab für historische Reenactment-Fotografie gesetzt. Wir freuen uns auf weitere Projekte, die die Schönheit und die Details unseres gemeinsamen Erbes würdigen.

Studio Masters

Mike und Salli haben ihre Kräfte vereint, um die Bildungsplattform Studio Masters ins Leben zu rufen, deren Ziel es ist, Fotoprofis und -enthusiasten gleichermaßen zu beraten und zu ermutigen, die ihr Handwerk auf die nächste Stufe zu heben, sei es durch bewährte Techniken direkt in der Kamera oder durch Composings und KI-Generierung.

„Unsere Inhalte beruhen auf den Fähigkeiten und Methoden, die wir im Laufe unserer Karriere entwickelt haben“, sagt Mike. „Wir freuen uns sehr, diese Erkenntnisse mit der breiteren Fotografie-Community zu teilen. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Fotografie ist unser professionelles Team flexibel und kompetent und in der Lage, nahtlos zusammenzuarbeiten oder unabhängig zu arbeiten.“

Salli traf Mike zum ersten Mal bei einem ihrer offenen Modelltage, wo sie von seiner tiefen Leidenschaft für die Bildhauerei und die Manipulation von Licht beeindruckt war. „Das war die Gelegenheit für uns, unser Fachwissen zu bündeln und es unseren Kunden anzubieten“, erklärt sie. „Die Synergie, die wir entwickelt haben, hat unsere Arbeit auf die nächste Stufe gehoben, und die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig inspirieren, hat zur Schaffung einer Bildungsplattform geführt, auf der wir unser gemeinsames Wissen und unsere Erfahrung mit anderen gleichgesinnten Kreativen teilen können.“

Interessierte können sich für wöchentliche Updates zu den Themen Postproduktion und Beleuchtung anmelden, Live-Shootings verfolgen, an Live-Diskussionen teilnehmen und Workshops und Shootingtage buchen.

Weitere Informationen:
https://www.studiomasters.org/

Informieren Sie sich über alle Datacolor Spyder-Produkte unter
https://www.datacolor.com/spyder/products/

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Wir feiern 25 Jahre Spyder: Eine Revolution in der Digitalfotografie https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/wir-feiern-25-jahre-spyder-eine-revolution-in-der-digitalfotografie/ Thu, 23 Jan 2025 15:27:10 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/wir-feiern-25-jahre-spyder-eine-revolution-in-der-digitalfotografie/ Seit Datacolor im Jahr 2000 das erste Spyder-Monitorkalibrierungsgerät auf den Markt brachte, hat sich in den letzten 25 Jahren viel verändert. Der Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie war ein enormer Wandel. Er veränderte grundlegend die Art und Weise, wie Fotografen arbeiteten, da Computer und Technologie in den kreativen Prozess integriert wurden. Der ursprüngliche …

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Seit Datacolor im Jahr 2000 das erste Spyder-Monitorkalibrierungsgerät auf den Markt brachte, hat sich in den letzten 25 Jahren viel verändert.

Der Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie war ein enormer Wandel. Er veränderte grundlegend die Art und Weise, wie Fotografen arbeiteten, da Computer und Technologie in den kreativen Prozess integriert wurden. Der ursprüngliche Spyder bot den Fotografen Präzision in einem neuen Workflow.

Höhepunkte der Geschichte der Fotografie: Analoge Fotografie

Analoge Fotografie erforderte Hingabe und ein tiefes Verständnis für Präzision. Die korrekte Belichtung eines Bildes beinhaltete eine sorgfältige Analyse des Motivs, seiner Umgebung sowie Berechnungen mit einem Belichtungsmesser. Analogfilme waren teuer in der Anschaffung, in der Entwicklung und im Druck und zudem anspruchsvoll und zeitaufwändig in der Bearbeitung. So sah der Prozess aus:

Techniken der Dunkelkammerbearbeitung:

  • Manipulation der Belichtungszeit während des Druckprozesses, um Bereiche des Bildes gezielt aufzuhellen (Abwedeln) oder abzudunkeln (Nachbelichten).
  • Retusche von Negativen mit feinen Pinseln, Stiften oder sogar Skalpellen, um kleine Anpassungen direkt auf den Filmnegativen vorzunehmen.
  • Chemische Verfahren zur Veränderung von Farbe, Kontrast, Ton und und Farbton der Abzüge.
 

Die Bearbeitung konnte physikalische Manipulationen mit sich bringen, so zum Beispiel:

  • Tatsächliches Ausschneiden unerwünschter Bildelemente aus einem Abzug oder Erstellung zusammengefügter Bilder durch Zerschneiden und erneutes Zusammensetzen der gewünschten Bildausschnitte.
  • Glättung von Hauttönen oder Entfernung von Unreinheiten oder Falten durch gezieltes Aufbringen von Farben oder Aufhellern.

Farben und kreative Effekte:

  • Verwendung von Farbfiltern oder Gels auf Kameraobjektiven oder Vergrößerungsgeräten zur Veränderung von Farbton oder Fokusschärfe.
  • Mehrfachbelichtungen desselben Films zur Erstellung zusammengefügter Bilder oder für kreative Effekte.

Verwendete Drucktechniken:

  • Kontaktabzüge wurden häufig für hochwertige Drucke verwendet. Dabei wurde das Negativ direkt auf Fotopapier gelegt und belichtet.
  • Ein Vergrößerungsgerät wurde verwendet, um größere Drucke zu erstellen, indem das Negativ vergrößert auf Fotopapier projiziert wurde, wodurch Bildgröße und Komposition im Laufe des Druckprozesses bearbeitet werden konnten.
 

Allein die Filmentwicklung konnte mehrere Stunden oder Tage in Anspruch nehmen, wenn man sich dafür entschied, den Film an ein Labor zu schicken, anstatt ihn in der eigenen Dunkelkammer selbst zu entwickeln. Die Bearbeitung und Retusche von Fotos war arbeitsintensiv und konnte pro Bild mehrere Stunden oder sogar Wochen in Anspruch nehmen, wenn sie an Spezialisten übergeben wurde. Selbst der Druck jedes einzelnen Bildes konnte Stunden dauern, bis er perfekt war.

Eintritt ins digitale Zeitalter der Fotografie

Obwohl Digitalkameras in den frühen 2000er Jahren massentauglich wurden, begann ihre Entwicklung bereits Jahrzehnte zuvor.

  • In den 1960er- und 1970er-Jahren ermöglichte die Halbleitertechnologie die Entwicklung von CCD-Sensoren (Charge-Coupled Devices), die Licht in elektrische Signale umwandelten – eine Grundlage für die digitale Bildgebung. Fortschritte in der Mikroprozessortechnologie machten die Verarbeitung und Speicherung digitaler Bilder möglich.
  • 1975: Kodak-Ingenieur Steven Sasson entwickelte den ersten tragbaren Digitalkamera-Prototypen mit einem CCD-Sensor.
  • 1981: Sony brachte die Mavica auf den Markt, eine analoge elektronische Kamera, die Bilder auf einer Minidisk speicherte.
  • 1988: Fuji stellte die Fujix DS-1P vor, die erste Digitalkamera, die Bilder als Computerdaten speicherte – allerdings kam sie nie auf den Markt.
  • 1990: Die Logitech Fotoman war die erste auf dem Markt erhältliche Digitalkamera.
  • 1991: Kodak führte die DCS 100 ein, die erste professionelle digitale Spiegelreflexkamera mit einem 1,3-Megapixel-Sensor.
  • 1994: Apples QuickTake 100 war eine der ersten Digitalkameras für Verbraucher.
  • In den 2000er Jahren erreichen Digitalkameras den Massenmarkt. Dank Verbesserung der Bildauflösung, gesteigerter Speicherkapazität und erschwinglicher Preise wurden sie zum Mainstream. Zum Vergleich: Die Logitech Fotoman kostete 1990 etwa 2.500 DM, während Kodaks erste Digitalkamera, die Nikon F3, 1991 einen Preis von 32.000 DM aufrief. Heute kostet eine Digitalkamera der Mittelklasse etwa 600-700 Euro.

Mit der digitalen Fotografie endete die Verwendung von Film und die Notwendigkeit kostspieliger Entwicklungschemikalien. Da digitale Kameras erschwinglicher wurden, war Fotografie nun auch für Amateure und Hobbyisten zugänglich. Gleichzeitig eröffneten sie neue kreative Möglichkeiten.

Die Ergebnisse konnten sofort betrachtet werden, was den Bearbeitungsprozess revolutionierte. Belichtungsanpassungen konnten direkt vor Ort vorgenommen werden, wodurch die Nachbearbeitung effizienter wurde. Funktionen wie Stapelverarbeitung und Voreinstellungen vereinfachten wiederkehrende Aufgaben weiter und sparten noch mehr Zeit. Dank größerer Effizienz konnten Bilder den Kunden schneller bereitgestellt werden.

Monitorkalibrierung – Spyder als Durchbruch

Monitore wurden zu einem festen Workflow-Bestandteil eines jeden digitalen Fotografen und die Monitorkalibrierung war von entscheidender Bedeutung, da sich die Monitorfarben mit der Zeit erheblich verändern konnten und eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich war. Mitte der 1990er Jahre wurden Kolorimeter eingeführt, die die Farbausgabe von Monitoren messen und den Nutzern helfen konnten, Einstellungen für eine genauere Farbwiedergabe anzupassen. Fortschritte bei der Bildbearbeitungssoftware wie Adobe Gamma Anfang der 2000er Jahre gingen mit Datacolors Einführung des ersten Spyder im Jahr 2000 einher (damals unter dem Namen Pantone Colorvision Spyder). Diese Programme arbeiteten mit Hardware-Geräten zusammen, um eine präzisere Kalibrierung zu ermöglichen. Mitte der 2000er Jahre führte das International Color Consortium (ICC) ICC-Profile ein und definierte damit einen Standard für Farbmanagement über verschiedene Plattformen und Geräte hinweg. Im Laufe der Jahre hat sich der Spyder im Gleichschritt mit der Entwicklung der Digitalfotografie und Videografie weiterentwickelt.

Zeitachse der Spyder-Monitorkalibrierung

2000: Datacolor bringt das erste Spyder-Monitorkalibrierungsgerät (Pantone Colorvision Spyder) auf den Markt, das eine erschwingliche und genaue Farbkalibrierung für CRT-Monitore von Fotografen und digitalen Designern ermöglicht. Die benutzerfreundliche und einfach zu bedienende Software führte Nutzer durch diesen entscheidenden Schritt im digitalen Farbmanagement-Workflow. Die Kalibrierung eines Monitors dauerte mit diesem Gerät etwas mehr als 5 Minuten.

2004: Einführung des Spyder2 mit verbesserter Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Er konnte CRTs, LCDs und Laptop-Displays kalibrieren, um den Anforderungen sich entwickelnder Technologien gerecht zu werden.

2007: Der Spyder3 wurde eingeführt und verfügte über die einzige 7-Detektor-Farbengine auf dem Markt und bot 400 % mehr Lichtempfindlichkeit, war damit um ein Vielfaches genauer als seine Vorgänger. Zu den Funktionen gehörten ein eingebauter Umgebungslichtsensor, ein kombinierter Desktop-Halter und Stativhalter sowie die SpyderProof-Funktion für den Vorher-Nachher-Vergleich.

2012: Der Spyder4 wurde veröffentlicht und enthielt beliebte Funktionen wie die Überwachung des Umgebungslichts und die Unterstützung mehrerer Displays. Diese vierte Generation der Spyder verfügte über doppelt abgeschirmte Farbfilter für eine bessere Anpassung an die CIE-Farbstandards und eine verbesserte Langzeitstabilität. Die Farbgenauigkeit wurde im Vergleich zum Vorgänger erneut um 26 % verbessert.

2015: Einführung des Spyder5 mit einem neu gestalteten, patentierten 7-Detektor-Optiksystem, das bis zu 55 % Verbesserungen in der Tonalitätswiedergabe brachte. Dies führte zu genaueren Schattendetails und weicheren Übergängen. Der Spyder5 enthielt Funktionen wie die Überwachung des Umgebungslichts, die Unterstützung mehrerer Displays, SpyderProof sowie eine Display-Analysefunktion, mit der Nutzer die Leistung all ihrer Laptop- und Desktop-Monitore bewerten und vergleichen konnten.

2019: Die SpyderX-Serie brachte eine bedeutende Neuerung mit einem fortschrittlichen linsenbasierten Sensorsystem, das eine deutlich schnellere und genauere Kalibrierung ermöglichte. Eine vollständige Kalibrierung konnte nun in weniger als 2 Minuten durchgeführt werden. Geschwindigkeit, Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit wurden verbessert, und Funktionen wie die Ein-Klick-Kalibrierung machten die Kalibrierung auch für Erstanwender einfach.

2023: Die SpyderX2-Serie wurde eingeführt und brachte Unterstützung für High-Brightness-Monitore, um neuere Monitortechnologien zu kalibrieren und auch bei kabelgebundenen („tethered“) Outdoor-Shootings eine präzise Farbkalibrierung zu gewährleisten. Die überarbeitete Benutzeroberfläche wurde für eine verbesserte Nutzererfahrung effizienter und intuitiver gestaltet.

2024: Markteinführung der 2024er Spyder– und des SpyderPro-Modelle. Die neuesten Spyder können eine Vielzahl von Monitoren kalibrieren, einschließlich OLED, Mini-LED und Apple Liquid Retina XDR. Exklusive Funktionen wie Device Preview™ simulieren, wie Bilder auf den neuesten Tablets und mobilen Geräten angezeigt werden, sodass Nutzer sicher sein können, dass ihre Bilder wie beabsichtigt dargestellt werden. Die Kalibrierungsgeschwindigkeit wurde weiter verbessert und beträgt nur noch 90 Sekunden für eine vollständige Monitorkalibrierung.

2025: Datacolor wird auch weiterhin seine Kalibrierungsgeräte kontinuierlich verbessern und neue Technologien und Funktionen berücksichtigen, um den sich ständig wandelnden Anforderungen von Fotografen, Videofilmern, Content-Erstellern und digitalen Designern – von Einsteigern bis hin zu Profis – gerecht zu werden.

Informieren Sie sich über alle Datacolor Spyder-Produkte unter https://www.datacolor.com/spyder/products/.

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Geschenkideen für die Kreativen auf Ihrer Urlaubsliste https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/geschenkideen-fuer-die-kreativen-auf-ihrer-urlaubsliste/ Thu, 28 Nov 2024 10:45:19 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/geschenkideen-fuer-die-kreativen-auf-ihrer-urlaubsliste/ The post Geschenkideen für die Kreativen auf Ihrer Urlaubsliste appeared first on Datacolor Spyder.

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Fehlen Ihnen noch Ideen für die Kreativen in Ihrer Familie oder Freundeskreis? Lassen Sie sich von Datacolor helfen! Ganz gleich, wem Sie eine Freude bereiten wollen, ob Content-Creator, Fotografen, Videofilmer oder Digitaldesigner, wir haben Produkte, die deren Arbeit erleichtert, da sie Arbeitsabläufe rationalisiert und wertvolle Zeit und Mühe spart. Diese Werkzeuge unterstützen die Kreativität, von der präzisen Farbverwaltung über die Sicherstellung, dass jedes Detail in Fotos oder Videos erfasst wird, bis hin zur Herstellung einwandfreier Drucke und der Weitergabe von Online-Inhalten, wie sie beabsichtigt war.

Unsere neuesten Spyder- und SpyderPro-Kalibrier-Sensoren – Vertrauen Sie auf die Farbgenauigkeit der neuesten Displays und bearbeiten Sie von einem farblich definierten Startpunkt aus

Beide Spyder kalibrieren Monitore in nur 90 Sekunden und gewährleisten Farbgenauigkeit, Konsistenz und Optimierung der neuesten Displaytechnologien wie OLED-, Mini-LED- und Apple Liquid Retina XDR-Displays, wie sie z.B. auch im Apple MacBook Pro eingesetzt werden. Content Creators werden von der Device Preview™ Beta-Funktion begeistert sein, die sowohl im Spyder als auch im SpyderPro verfügbar ist. Sie simuliert, wie ihre Bilder auf handelsüblichen Smartphones und Tablets dargestellt werden.

Der SpyderPro ist mit seinen Videozielen (Rec.709 und Rec. 2020) und der StudioMatch-Funktion, die einen Abgleich mehrerer Monitore ermöglicht, perfekt für Videofilmer und hybride Foto-/Videofilmer geeignet und sorgt für eine konsistente, genaue Farbwiedergabe über mehrere angeschlossene Monitore oder Computer.

Spyder Checkr Farbreferenzkarten (Spyder Checkr, Spyder Checkr 24, Spyder Checkr Photo und Spyder Checkr Video) – Sicherstellung der Farbgenauigkeit am Aufnahmeort

Die Produkte der Spyder Checkr-Familie bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Farbkalibrierung Ihrer Kamera und gewährleisten eine konsistente, genaue Bildfarbe bereits bei der Aufnahme. Extremwichtig, wo es keine Spielräume in Sachen Farbe gibt, wie bei der Produktfotografie und bei Markenfarben. Dies rationalisiert die Arbeitsabläufe in der Postproduktion und gewährleistet Farbkonsistenz über viele Kamera-, Objektiven und Sensorkombinationen hinweg.

Verwenden Sie die Spyder Checkr-Farbreferenzkarten bei der Aufnahme, und die Spyder Checkr-Software korrigiert die Farbe der Bilder über ein erstelltes Korrektur-Preset (HSL-Preset) für Adobe Lightroom®, Adobe Camera RAW® oder Hasselblad Phocus®. Das sorgt für eine nahtlose Farbkorrektur.

  • Spyder Checkr – Bietet größer dimensionierte Farbreferenzkarten in einem robusten Gehäuse mit Stativhalterung, die sich hervorragend für Fotoshootings im Studio oder vor Ort eignet.
  • Spyder Checkr 24 – Seine kompakte Größe und die Schutzhülle machen ihn zu einem Fotowerkzeug, das Sie überallhin mitnehmen können und immer in Ihrer Tasche dabei haben. Ideal für Content Creator, Fotografen und Designer.
  • Spyder Checkr Photo – Bietet eine unserer umfangreichsten Kollektionen von Farbzielen in einer einzigartigen, ultramatten Oberfläche, die sich perfekt für die Fotografie eignet und eine unvergleichliche Farbgenauigkeit und -tiefe bietet. Das ergonomische Gehäuse liegt gut in der Hand und minimiert Handhabungsfehler. Im Lieferumfang sind 4 Referenzkarten enthalten. Diese können mit den Spyder Checkr Video-Karten kombiniert werden. So erhalten Sie ein Tool das individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Ein großartiges Geschenk für die Fotografen, Content Creator und Designer auf Ihrer Liste.
  • Spyder Checkr Video – Enthält unsere zum Patent angemeldete Farbmusterkarte, die ein Muster von Farbtönen in zwei Sättigungsstufen erzeugt, so dass Sie unmittelbar alle Farben im Blick haben und zwar Primär- und Sekundärfarben. Das leicht verständliche, konzentrische Muster, das erzeugt wird, liefert ein noch nie dagewesenes Maß an Farbinformationen. Videofilmer und Content Creator werden es zu schätzen wissen, wie einfach es ist, Farbkonsistenz über mehrere Kameras hinweg zu erhalten.
  • Spyder Checkr Card Sets – Sparen Sie Geld und nutzen Sie die Vielseitigkeit Ihres Spyder Checkr Photo oder Spyder Checkr Video, indem Sie Ihre Referenzkarten um ein Spyder Checkr Card Set erweitern. Kaufen Sie das Videokartenset, wenn Sie bereits einen Spyder Checkr Photo besitzen, oder das Fotokartenset, wenn Sie bereits einen Spyder Checkr Video besitzen und komplettieren Sie so Ihren Workflow. Perfekt für Fotografen, Videofilmer und Kreative, die in beiden Welten zu Hause sind.

Spyder Cube – Einfach zu bedienendes, tragbares Referenzwerkzeug zur Einstellung von Belichtung, Weißabgleich, Weiß- und Schwarzpunkt sowie Kontrast

Das einzigartige Würfeldesign des Spyder Cube, unterscheidet sich von herkömmlichen Graukarten dadurch, dass es durch seine Form die Position von Primär- und Sekundärlichtern aufzeigen kann. Mehr Genauigkeit in der Weißabgleichskorrektur geht nicht. Der Spyder Cube spielt seine Stärken in der Foto- wie Videografie gleichermaßen aus.

Darüber hinaus können Sie mit dem Spyder Cube durch seine Lichtfalle und seiner Chromkugel absolutes Schwarz sowie Spitzlichter und somit den Kontrastumfang in der Fotografie oder die Signalaussteuerung in der Videografie sehr genau bestimmen.

Spyder Print – Druckerprofile erzeugen für optimale Druckergebnisse

Perfekt für Fotografen, Designer und FineArt-Drucker, deren Anspruch die volle Kontrolle über den Workflow von der Bildbearbeitung bis zur Druckausgabe ist und das unabhängig davon, auf welche Papiere sie drucken, welchen Drucker oder welche Tinte sie verwenden. Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Profil für ihre Papier/Tintenkombination, um so präziseste Druckererzeugnisse zu erzielen, die Sie vorher so auf Ihrem Monitor definiert haben. Die Spyder Print Software erstellt ein vollständig editierbares, benutzerdefiniertes Profil nach ICC-Standards für eine möglichst farbgetreue Reproduktion Ihrer Bilddateien. Verringert den Tinten- und Papierverbrauch durch wiederholte Druckausgaben und optimiert gleichzeitig die Leistung Ihres Druckers.

Spyder Kits – Comprehensive, cost-effective solutions for managing color throughout various workflows.

Our Spyder kits are designed for both novices and pros alike, offering color management tools from capture, through editing, display and print.

Spyder Photo/Video Kit – Umfassende, kostengünstige Lösungen für das Farbmanagement in verschiedenen Workflows.

Dieses vielseitige Kit enthält alles, was Fotografen, Videofilmer, Hybrid-Foto-/Videofilmer, Content Creator oder Designer auf Ihrer Liste brauchen! Es enthält den SpyderPro-Kalibriersensor, den Spyder Cube, den Spyder Checkr Video und das Spyder Checkr Photo Referenzkartenset für unübertroffene Flexibilität und Farbgenauigkeit.

Spyder Print Studio – Vollständiges End-to-End-Farbmanagement für Foto-Workflows, von der Aufnahme über die Bearbeitung bis zum Druck.

Für Fotografen, Designer und FineArt-Drucker ist dieses Kit von unschätzbarem Wert für präzises Farbmanagement von der Aufnahme über die Bearbeitung bis zum Druck. Es enthält den SpyderPro-Kalibriersensor, den Spyder Cube und den Spyder Print für unübertroffenes Farbmanagement.

ColorReader-Produkte (ColorReader, ColorReader Pro, ColorReader EZ) – Vereinfachen Sie den Prozess der Farbidentifizierung mit einem der Produkte aus unserer ColorReader-Familie.

Diese tragbaren Farbmessgeräte im Taschenformat vereinfachen die Farbmessung für professionelle und private Projekte und sparen wertvolle Zeit, Mühe und Kosten. Messen Sie einfach Farbe auf Oberflächen, und mit der ColorReader-App erhalten Sie sofort die Farbwerte oder die nächstgelegene Farbe aus hinterlegten Farbkollektionen. Für Studiofotografen ist sicherlich die Farbkollektion von Savage Universal Hintergründen von Interesse.

Ideal für:

  • Fotografen, Videofilmer und Content Creator, die ihre Aufnahmen farblich abstimmen möchten
  • Designer und Innenarchitekten, die eine akkurate und konsistente Farbwiedergabe für Marken-/Logodesign sicherstellen möchten
  • Malerbetriebe, die ihren Kunden bei der Auswahl und Koordinierung von Farben und der Anpassung von Wandfarben helfen möchten
  • Heimwerker, die sich bei ihrer Farbauswahl sicher fühlen wollen, von der Farbabstimmung bis zur Farbkoordination

ColorReader Pro – Unser umfassendster ColorReader. Zeigen Sie präzise Farbmessergebnisse direkt auf dem LED-Display des Geräts an und erhalten Sie Farbübereinstimmungen für die wichtigsten Farbmarken sowie Delta E-, CIE Lab-, RGB-, Hex-, CMYK-, LRV- und LCH-Messungen. Zeigt auch RAL®-Standards an. Umfasst eine fortschrittliche Qualitätskontrollfunktion, die Pass/Fail-Toleranzen anzeigt und für strenge industrielle Standards ausgelegt ist.

ColorReader – Sie erhalten sofort genaue Farbübereinstimmungen für die wichtigsten Farbmarken sowie Delta E, CIE Lab, RGB, Hex, CMYK, LRV und LCH Messungen. Auch RAL®-Standards werden angezeigt. Stöbern Sie in digitalen Farbfächern, erstellen Sie Farbpaletten und speichern, beschriften und teilen Sie Farben mit Ihrem Farbengeschäft, Ihrer Familie und Ihren Freunden – direkt von Ihrem Handy aus.

ColorReader EZ – Erfassen Sie Farbinspirationen, wo immer Sie sie finden. Sie erhalten genaue Farbübereinstimmungen mit den wichtigsten Farbmarken, Savage Universal-Fotoh intergründen sowie CIE Lab-, RGB- und Hex-Farbwerten. Erhöhen Sie die Sicherheit bei der Farbauswahl, wenn Sie Farben koordinieren, bei Fotoshootings und Heimwerkerprojekten. Erforschen Sie die Optionen für eine komplette Farbpalette für zusätzliche Inspiration.

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Schatten und Silhouetten fotografieren https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/schatten-und-silhouetten-fotografieren/ Fri, 15 Nov 2024 13:39:39 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/schatten-und-silhouetten-fotografieren/ The post Schatten und Silhouetten fotografieren appeared first on Datacolor Spyder.

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Das schwindende Licht im Herbst lässt Sie vielleicht fragen, was im Schatten lauert oder ob Sie sich vor der Silhouette einer Person verstecken sollten. Aber wenn es um Ihre Fotos geht, sollten Schatten und Silhouetten Ihnen keine Angst machen!
Definieren wir die Begriffe: In der Fotografie helfen Schatten dabei, Textur zu erzeugen und einem Motiv oder einer Szene Tiefe und Ausgewogenheit zu verleihen. Die Kanten eines Schattens können scharf oder weich sein, und die Deckkraft eines Schattens kann von fast transparent bis nahezu undurchsichtig reichen.
Silhouetten sind die feste Form einer Person, eines Objekts oder einer Szene mit scharfen Kanten, die durch den dramatischen Kontrast von Hell und Dunkel umrissen werden und der Form des Motivs entsprechen. Sie können auch Teil-Silhouetten erstellen, bei denen eine Seite des Motivs beleuchtet ist, während die andere im Dunkeln liegt.
Schatten und Silhouetten sind eine wunderbare Möglichkeit, Ihren Bildern eine geheimnisvolle und stimmungsvolle Note zu verleihen, und eignen sich auch als faszinierende Motive. Hier sind einige Expertentipps, wie Sie sie aufnehmen und die gewünschten Ergebnisse erzielen können:

Auswahl des Motivs

  • Es gibt keine Beschränkung bei der Wahl des Motivs, aber es gibt ein paar Dinge, die Sie beachten sollten. Berücksichtigen Sie beim Fotografieren von Silhouetten die Umrisse und Formen Ihres Motivs. Ist es leicht zu erkennen?
  • Denken Sie an den weißen Raum zwischen Ihrem Motiv und anderen Elementen, um einen scharfen Umriss zu gewährleisten, der gut erkennbar ist. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Personen zusammen fotografieren. Sie brauchen genügend Abstand zwischen ihnen, damit ihre Silhouetten deutlich voneinander zu unterscheiden sind.
  • Erwägen Sie, eine Seitenansicht aufzunehmen, um Gesichtszüge darzustellen, die sonst in einer von vorne aufgenommenen, stark schattierten oder silhouettenhaften Aufnahme verloren gehen.

Komposition

  • Wie man so schön sagt, erzählt jedes Bild eine Geschichte, auch Bilder von Schatten und Silhouetten. Überlegen Sie sich, was Sie mit Ihrem Foto aussagen möchten, und entscheiden Sie dann, welches Gefühl oder welche Stimmung Sie vermitteln möchten, ob es etwas Dramatisches, Geheimnisvolles, Scharfes oder Weiches sein soll.
  • Die Grundelemente einer guten Bildkomposition gelten nach wie vor: eine ansprechende Balance von Raum und Detail, die visuelle Unordnung vermeidet, eine gute Nutzung des negativen Raums, die Positionierung des Motivs (das der Schatten oder die Silhouette sein kann), der Lichtwinkel und seine Intensität sowie die Linie, Form, der Ton und das visuelle Gewicht jedes Elements im Rahmen.
  • Erwägen Sie auch, Schatten als visuellen Rahmen für Ihre Komposition zu verwenden.

Licht

  • Wenn es um Schatten und Silhouetten geht, spielt Licht natürlich eine ziemlich wichtige Rolle. Was für ein typisches Foto als „grelles“ Licht angesehen werden kann, kann bei Schatten zu erstaunlichen Ergebnissen führen.
  • Die Größe Ihrer Lichtquelle, der Winkel Ihrer Lichtquelle, die Nähe Ihres Motivs zur Lichtquelle und die Farbtemperatur Ihrer Lichtquelle beeinflussen alle das Aussehen und die Qualität Ihrer Schatten.
  • Helles Licht direkt hinter einem Motiv führt zu einer scharfen Silhouette.
  • Je größer und weiter entfernt eine Lichtquelle von einem Motiv ist, desto weicher ist der Schatten.
  • Warmes Licht wirft einen kühlen Schatten, während kühles/künstliches Licht einen warmen Schatten wirft.
  • Sie können Schatten erzeugen und definieren, indem Sie die Richtung Ihrer Lichtquelle bestimmen.
  • Kurz vor Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ist eine gute Zeit, um Silhouetten im Freien zu fotografieren, wenn das Motiv leicht von hinten beleuchtet werden kann und sich deutlich vom Himmel abhebt. Positionieren Sie Ihr Motiv direkt vor dem hellsten Bereich des Lichts.
  • Wenn Sie bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang fotografieren, können Sie den niedrigen Winkel der Sonne für lange, dramatische Schatten nutzen. Für schärfere Schatten sollten Sie Außenaufnahmen einige Stunden vor oder nach 12 Uhr mittags planen.
  • Wenn Sie Ihr Motiv näher an der Lichtquelle platzieren und die ISO-Empfindlichkeit verringern, können Sie Ihr Motiv richtig belichten und gleichzeitig die Schatten vertiefen.
  • Elemente mit sich wiederholenden Mustern wie Zäune oder Gitter können Ihre Schattenkomposition bereichern, halten Sie also Ausschau nach ihnen.

Kameraeinstellungen

  • Fotografieren Sie im manuellen Modus, wenn möglich, und halten Sie den ISO-Wert niedrig, damit Ihre Kamera dunklere Bereiche nicht aufhellt. Dadurch bleiben Ihre Schatten satt.
  • Fokussieren Sie zuerst Ihr Motiv und messen Sie dann das Licht im Hintergrund, nicht Ihr Motiv. Wählen Sie immer eine Unterbelichtung, indem Sie eine kürzere Verschlusszeit wählen, um den Kontrast zu erhöhen und Details zu erhalten.
  • Das Fotografieren im RAW-Format ermöglicht eine einfachere Bearbeitung unterbelichteter Bilder in der Nachbearbeitung.
  • Ein Objektiv mit fester Brennweite für schlechte Lichtverhältnisse, wie z. B. ein 50-mm-f/1,2-Objektiv oder ein 35-mm-f/1,4-Objektiv, hilft dabei, Licht einzufangen, das für das Auge kaum wahrnehmbar ist.
  • Wenn Sie Schatten in den Mittelpunkt stellen möchten, kann es hilfreich sein, in Schwarz-Weiß zu fotografieren, um die Bildkomposition zu vereinfachen und den Tonwertumfang hervorzuheben.
  • Ein Stativ hilft, Verwacklungen bei schlechten Lichtverhältnissen zu vermeiden, und ein Zirkular-Polfilter kann dazu beitragen, mehr Tiefe, Kontrast und Sättigung im Hintergrund zu erzeugen.
  • Verwenden Sie eine Blende von f/8 oder enger, wenn Sie direkt in eine Lichtquelle fotografieren, wie z. B. bei einem Sonnenauf- oder -untergang, um chromatische Aberrationen oder das Ausbleichen von Farben entlang der Kanten von Elementen innerhalb des Bildes zu minimieren.

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Olympische Aufnahme: Fragen und Antworten mit dem Olympia-Fotografen Jeff Cable https://www.datacolor.com/spyder/de/blog/olympische-aufnahme-fragen-und-antworten-mit-dem-olympia-fotografen-jeff-cable/ Tue, 17 Sep 2024 08:02:34 +0000 https://dev2024.spyder.datacolor.eu/spyder/blog/olympische-aufnahme-fragen-und-antworten-mit-dem-olympia-fotografen-jeff-cable/ The post Olympische Aufnahme: Fragen und Antworten mit dem Olympia-Fotografen Jeff Cable appeared first on Datacolor Spyder.

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Der professionelle Fotograf und Datacolor Friends with Vision-Mitglied Jeff Cable fotografiert Privat- und Firmenkunden und leitet Fototouren in den USA und auf der ganzen Welt. Am bekanntesten ist er jedoch als Fotograf für das Olympische Komitee der USA. Er hat die letzten acht Olympischen Spiele in Peking, Vancouver, London, Sotschi, Rio de Janeiro, PyeongChang, Tokio und zuletzt Paris fotografiert. Hier teilt Jeff einige seiner Erfahrungen und unglaublichen Fotos von den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

Hatten Sie als erfahrener Olympia-Fotograf vor Ihrer Ankunft in Paris irgendwelche Erwartungen? Wenn ja, welche waren das? Wenn nicht, warum nicht?

Ich habe immer Erwartungen vor jeder Olympiade. Es gibt viel Stress im Vorfeld der Spiele, weil ich weiß, dass ich mich um den Transport und die Logistik in einer völlig neuen Region kümmern muss, und das passiert alle zwei Jahre. Ich hatte hohe Erwartungen an die Eröffnungszeremonie, und die sind bei weitem nicht so hoch, wie ich es mir erhofft hatte. Aber ich hatte auch hohe Erwartungen an die Veranstaltungsorte in Paris, und sie haben diese Erwartungen sehr gut erfüllt.

Erzählen Sie uns, wie Sie ein Foto bei den Olympischen Spielen machen. Gehen Sie an jede Sportart mit den gleichen fotografischen Zielen heran? Wenn nicht, was sind die Unterschiede? (Starts, Zieleinläufe, Austragungsorte, usw.).

Mein Ziel bei jeder Olympiade ist es, Fotos zu machen, die über das Standardbild hinausgehen. Ich möchte Fotos machen, die kreativ sind und sich von dem unterscheiden, was die anderen Fotografen einfangen. Jede Sportart ist anders, und ich tue mein Bestes, um die Einzigartigkeit jeder Sportart herauszufinden und einen Weg zu finden, diese auf eine andere Art und Weise einzufangen, sei es durch Motion Capture, eine Weitwinkelaufnahme oder etwas anderes.

Welche Kameras, Objektive, Einstellungen, Werkzeuge, Zubehör usw. sind für Sie die besten?

Ich habe die meiste Zeit mit der Canon R1 Kamera und dem neuen RF 100-300mm Objektiv gearbeitet. Diese Kombination hat sich bei diesen Spielen als unschätzbar erwiesen. Ich habe keine festen Einstellungen, da jede Sportart so unterschiedlich ist.

Wie viel Einfluss haben die Fotografen bei den Olympischen Spielen auf den Fotomanager, wenn es darum geht, wo man fotografieren darf, was die Beleuchtung angeht usw.?

Wir haben fast keinen Einfluss auf die Fotopositionen oder irgendetwas anderes bei den Olympischen Spielen. Es ist alles sehr abgeschottet, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch aufgrund der Tatsache, dass alles auf das Fernsehen ausgerichtet ist und man uns nicht in die Quere kommen lassen will.

Worauf achten Sie während des eigentlichen Wettbewerbs?

Ich suche nach dem Höhepunkt der Aktion, wenn ein Sportler etwas wirklich Spektakuläres tut, und ich suche auch nach der besten Position für ein Foto. Ich habe gerne die olympischen Ringe oder Logos im Hintergrund, um die Geschichte des Ortes zu erzählen, an dem ich bin.

Was macht Ihrer Meinung nach eine gute Aufnahme aus?

Es gibt so viele Faktoren, die bei der Erstellung eines großartigen Fotos eine Rolle spielen. Wie ich bereits erwähnt habe, kann es der Sportler sein, der etwas Erstaunliches tut, es kann der Ort sein, an dem ich mich befinde, um diesen Moment einzufangen, die Wahl des Objektivs, das ich zufällig verwende, die Kameraeinstellungen, die ich verwende. Ich versuche, meine Aufnahmen so gut wie möglich zu planen, aber manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu, damit alles klappt.

Was waren Ihre 3 größten und kleinsten Highlights bei dieser Olympiade?

Lassen Sie mich mit den negativen Aspekten beginnen. Ich fand sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Abschlussfeier schrecklich. Sie waren definitiv fürs Fernsehen gemacht, aber als Fotograf, der vor Ort war, um diese Zeremonien festzuhalten, waren sie schrecklich. Was die Höhepunkte angeht, so fand ich es toll, Simone Biles in Aktion zu sehen, direkt am Zaun zu stehen, um die Pferde in Versailles zu fotografieren, und als die Wasserballer der USA eine unerwartete Bronzemedaille gewannen (und ich durfte das miterleben – und auch eine Medaille tragen).

Waren Sie bei den diesjährigen Spielen von etwas überrascht?

Ich war überrascht, wie anstrengend die Spiele in diesem Jahr waren. Nicht für die Athleten (was zu erwarten ist), sondern für uns Fotografen. Wir mussten viel mehr laufen als sonst und mit unserer ganzen Ausrüstung endlose Treppen steigen.

Hatten Sie eine Lieblingssportart?

Ich liebe es, alle Sportarten bei den Olympischen Spielen zu fotografieren, aber ich hatte definitiv einen Lieblingsort. Ich liebte das Beachvolleyball-Stadion, das direkt gegenüber dem Eiffelturm lag. Unglaublich!

Hat sich im Laufe der Zeit viel verändert, da Sie schon mehrere Olympische Spiele fotografiert haben? Welche Erkenntnisse haben Sie von dieser Olympiade im Vergleich zu den vergangenen Jahren mitgenommen?

Die Fristen haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Mit den sozialen Medien und schnelleren Internetverbindungen will der Kunde die Bilder fast sofort haben.

Wenn Sie einem neuen Fotografen nur einen einzigen Ratschlag für Aufnahmen bei den Olympischen Spielen geben könnten, wie würde der lauten?

Seien Sie auf alles vorbereitet. Die Olympischen Spiele zu fotografieren ist eine verrückte Erfahrung, bei der wir sehr lange und mit sehr wenig Schlaf arbeiten. Während der Reise stoßen wir auf unzählige Einschränkungen, Straßensperrungen, Änderungen der Austragungsorte und neue Regeln, und darauf muss man vorbereitet sein.

In Ihrem Blog haben Sie erwähnt, dass Sie von der Aufnahme bis zur Rücksendung der Bilder an das Team 15 Minuten Zeit hatten. Führen Sie uns durch diesen Prozess (Fotoauswahl, Bearbeitung usw.).

Das geht ungefähr so:

  • Vom Pooldeck zurück zum Medienraum laufen
  • Herunterladen der Bilder von der Speicherkarte auf mein MacBook Pro
  • Durchsuchen der Bilder in Photo Mechanic (Markieren meiner Favoriten)
  • Retusche (Anpassung der Belichtung, Zuschneiden) meiner Favoriten
  • Ändern der Größe der Bilder auf 2000 Pixel (was das Team bevorzugt)
  • Kopieren dieser Bilder in den Content Manager des Teams
  • Löschen aller Duplikate und unscharfen Bilder

Gab es neue Kameras/Objektive/Werkzeuge, die Sie bei den Spielen benutzt haben und die Sie jetzt in Ihrer eigenen Sammlung haben möchten?

Die Canon R1 und die Canon R5 Mark II (und diese sind bereits bestellt). Das neue Canon RF 100-300mm, das ich jetzt besitze. Das einzige andere Produkt, das ich verwendet habe, das ich aber nicht besitze, ist das Canon RF 10-20mm Objektiv. Das war cool. Ich brauche so ein Objektiv!

Sie haben während Ihrer Zeit in Paris viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Waren Sie darauf vorbereitet, so viel zu Fuß zu gehen? Wenn Sie damals gewusst hätten, was Sie heute wissen, würden Sie etwas anders machen? (leichte Ausrüstung, Kleidung, usw.)

Ich wusste, dass ich viel laufen würde, aber ich hatte nicht mit den vielen Treppen gerechnet. Ich laufe jeden Tag zwischen 7 und 10 Meilen zu Hause, also bin ich darauf vorbereitet.

Gibt es eine Aufnahme, die Ihrer Meinung nach den Geist der Spiele in diesem Jahr einfängt? Oder eine Lieblingsaufnahme(n)?

Auf jeden Fall die Aufnahme des Sonnenuntergangs vom Beachvolleyballplatz aus. Es zeigt Paris von seiner schönsten Seite.

Gab es eine Chance, die Sie vielleicht verpasst haben?

Zu viele, um sie aufzuzählen! Ich habe es nicht ein einziges Mal zum Turnier der US-Basketballer geschafft (aufgrund von Konflikten mit anderen Verpflichtungen), und das ärgert mich immer noch.

Was sagen Sie abschließend zu Ihren Dreharbeiten bei den Olympischen Spielen in Paris?

Wie jede Olympiade war es anstrengend, hat aber Spaß gemacht. Das Tempo ist verrückt, aber die Chance, meine 8. Olympiade mitzuerleben, ist für mich immer noch unfassbar. Ich habe ein paar wirklich schöne Fotos mitgebracht und konnte meine Erfahrungen mit der Welt teilen. Mit mehr als 700.000 Lesern auf meinem Blog hat es Spaß gemacht, ihnen einen Blick hinter die Kulissen dieses weltweiten Ereignisses zu ermöglichen.

Über den Autor – Jeff Cable

Fine Art Gallery: https://fineart.jeffcable.com/
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